Chronik des Zuges

 

Wir bedanken uns für die Leihgabe dieser Regierungserklärung und Bilder

von

Robert Rath (Schatzmeister)

Komitee - Neusser Bürger Schützenverein

 

 

   

S.M. Willi V.  1962-1963

 

Josef Burchartz (Großvater von Robert Rath mütterlicherseits)

S.M. Josef Burchartz  1935-1936

 

 

 

            

 Bericht aus der NGZ

80 JAHRE  TREU ZUM ALDE NÜSS

Ein Pinguin begleitet den Schützenzug

Die folgenden Seiten sind den Zügen gewidmet, die sich vor mindestens 25 Jahren gegründet haben.

Der Grenadierzug "Treu zum alde Nüss" hat zum Beispiel in allen aktiven Jahren seit der Zuggründung

vor nunmehr 80 Jahren eine Großfackel gebaut.

                                                                                                                                                    FOTO: ANDREAS WOITSCHÜTZKE

In der Fackelbauhalle des Grenadierkorps an der Düsseldorfer Straße wird fleißig gearbeitet.

Das Team vom Fackelbau "Treu zum alde Nüss 1933" bringen diesmal ihren Schriftzug auf besondere Weise zum Leuchten.

 

NEUSS      BERICHT VON: STEFAN REINELT

Würde es den Titel des besten Fackelbauers zum Neusser Schützenfest geben, wäre der Grenadierzug "Treu zum alde Nüss" stets einer der heißesten Anwärter. In allen aktiven Jahren seit der Zuggründung vor nunmehr 80 Jahren, haben die Männer eine Großfackel gebaut, nur einmal nicht, Ihnen fehlte schlicht die Lust und Zeit dazu und an Schützenfest wurde dies bereut. Es wurde einstimmig beschlossen, das wird nicht mehr vorkommen.

In der Fackelbauhalle des Grenadierkorps an der Düsseldorfer Straße greifen die anderen Schützenzüge gerne mal auf die Hilfe von „Treu zum alde Nüss" zurück. Sie leihen sich Werkzeug oder bitten um Rat und Tat. Auch wenn nicht jedes Zugmitglied technisches Verständnis oder handwerkliches Geschick mitbringt, so leistet doch jedes seinen Beitrag zum Gelingen. Ab März trifft man sich einmal pro Woche, in der heißen Phase auch zweimal. „Der Fackelbau ist immer eine schöne Zeit", sagt Armin Tetard, Präsident des Teams Fackelbau. Der Werkzeugmacher mit Meisterbrief zeichnet stets eine Skizze der Konstruktion. Mit dem Zugeintritt von Uwe Düngen vor zehn Jahren konnten Elektrik und Mechanik verbessert werden. Ein eigenes Wechselstromaggregat lässt die Lichter leuchten und bringt auch auf dem Wagen einiges in Bewegung.

Als sich der Zug die Skihalle zum Thema machte, lief ein Pinguin von einem Eisberg herunter durch das Obertor. Ein Anblick der den Zuschauern damals viel Freude bereitete. Seitdem ist das drollige Tierchen das Markenzeichen der Fackel. Im Jubiläumsjahr wird es beim „Hau den Lukas" mit einem Hammer zuschlagen und so den Schriftzug „80 Jahre Treu zum alde Nüss" erleuchten lassen. Die Ehrenmitglieder des Zuges die Brüder Heinrich und Peter Tupp sind als Zeichner beziehungsweise Grafiker für die Bildgestaltung zuständig. Die Ideen kommen meist von selbst. „Es gibt genug lokalpolitische Anlässe, die Grund zum Schmunzeln geben", sagt Armin Tetard. Als bei der Neupflasterung der Innenstadt mehrere Tonnen Steine verschwanden, enttarnten sie den kräftigen Comic Gallier Obelix als Übeltäter. Um einmal den Einsatz ihrer Frauen Lob auszusprechen, zeigten sie halbnackte Schützen, die auf ihre gebügelten Hemden und Hosen warteten. Bei der allerersten Teilnahme im Jahr 1934 musste die Fackel übrigens noch von 4 Männern getragen werden.

Zu den Gründungsmitgliedern besteht heute leider kein Bezug mehr, jedoch diese Tradition leben wir trotzdem mit Stolz weiter.

 

 Grüße aus Australien an unserem Zug

(Auszug aus unserem Gästebuch)

Habe Ihre Webseite mit viel Interesse gelesen und mit grosser Freude Bericht & Bilder in der Chronik entdeckt; denn mein Vater,  Konrad Maier, war 1933 ein Gruendungsmitglied des Zuges. 

Herzlichen Glueckwunsch zum Jubilaeum!
Von Australien sende ich beste Gruesse
und wuensche viel Spass an der Freud beim Schuetzenfest 2013
Anna-E Loughry-Werry (geb. Maier)

  

 Grüße aus Australien an unserem Zug Teil 2

Mit je einem Blumenstrauß fuer die Damen des Grenadierzuges möchte ich mich herzlich bedanken fuer die Anstecknadel des Jubliläumszuges "Treu zum alde Nüss".

Der Brief mit Absender Uwe Düngen ist heute -unversehrt - hier eingetroffen. Ich werde sie sehr in Ehren halten, besonders, weil unser Vater ein Gründungsmitglied des Zuges gewesen ist und weil es mich mit meiner Heimatstadt Neuss verbindet.

Nochmals herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag des Zuges und Dank für die nette Aufmerksamkeit.

Freundliche Grüße von down-under

Anna-E Loughry-Werry (geb. Maier)

                

Dokumentationen über 25 - 50 - 60 - und 75  jähriges Jubiläum weiter unten auf dieser Seite

 

 Unser Jubiläumsjahr 2008

 Grußwort vom Oberleutnant Andreas Thiecke

 

Der Grenadierzug „Treu zum alde Nüss“ feiert in diesem Jahr sein 75 jähriges Jubiläum.

Am Schützenfest Dienstag des Jahres 1933 saßen die Kolpingbrüder Franz Bertram, Wilhelm Büttgenbach, Josef Burchartz, Adolf Dickers, Jean Köster, August Lüttgen, Konrad Mayer, Hermann Nensewitz, Josef Pesch, Willi Peters und Karl Steinfort zusammen und beschlossen, einen Schützenzug zu gründen, einen Grenadierzug, dem sie den Namen „Kolpingbrüder“ gaben, damit auch nach außen hin sichtbar wurde, wo die geistige Heimat der Gemeinschaft war. 1936 nahmen die Nationalsoziallisten Anstoß an diesem Namen und der Zug musste sich einen neuen Namen zulegen. Fortan marschierte man unter den Namen „Treu zum alde Nüss“.

Nach dem Krieg waren die Reihen des Zuges arg dezimiert, doch August Lüttgen, Jahrgang 1905, betätigte sich als Motor der Wiederbelebung. 44 Jahre leitete er den Zug als Oberleutnant. Als er das Amt abgab, übernahm sein Sohn Fritz den Oberleutnant-Posten. Als Fritz Lüttgen in die Eifel verzog, übernahm zunächst Rolf Michels kommissarisch die Führung, ehe er regulär als Nachfolger gewählt wurde.

Über 20 Jahre marschierte Rolf Michels dem Zug voran. Sein Nachfolger wurde der damalige Leutnant und heutige Oberleutnant Andreas Thiecke, der den Zug zum 75 Jährigem über den Markt führen wird.

Schon früh reihte sich der Zug in die Reihe der Fackelbauer ein und ist diesem Metier bis heute treu geblieben. In diesem Jahr wartet man mit einem naheliegendem Thema, dem 75 Jährigem, auf und hofft ein weiteres Mal, mit diesem Werk bei den Zuschauern anzukommen.

Neben den Versammlungen und Krönungen veranstaltet der Zug seit ein paar Jahren auch einen Zugausflug mit der Familie. Auch als Gastzug, machte der Zug schon in Schelsen (MG), Kapellen und im Gnadental mit.

Im Jubiläumsjahr besteht der Zug aus 14 Mitgliedern die alle am Schützenfest teilnehmen.

Als Oberleutnant marschiert Andreas Thiecke dem Jubilar voraus. Leutnant ist Uwe Düngen, während Wilfried Thissen den Posten des Feldwebels bekleidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Großfackel 1934

 

 

 

 

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